Fakten Plattis

Die erste künstliche Panzersperre der Festung Sargans gegen Norden ist in Plattis; sie sperrt, ergänzt durch ein östlich angrenzendes Waldstück, die Schweizerseite des Rheintals zwischen Rheintal-Westhang und Rhein. Der Weiler Plattis liegt zwischen den Ortschaften Sevelen und Weite Wartau im oberen St. Galler-Rheintal.

Die Wehranlagen im Gebiet Plattis bilden zusammen mit der Batterie Ost des Artilleriewerks Magletsch (2 x Befestigungskanone 7,5 cm) eine Einheit, sie bestehen in Plattis aus den Elementen (von Osten nach Westen gesehen):

-          künstliche Wassergräben, genannt Tankgraben

-          Höckersperre (Toblerone)

-          Panzerabwehrwerk „IW Plattis“ (1 Pak 4,7, später 9 cm und 3 Maschinengewehre)

-          Mg-Felskaverne „Flankierwerk Plattis“ (1 Maschinengewehr)

 

Geschichte

Die Wehranlagen entstanden zeitgleich mit dem Bau des Artilleriewerks Magletsch, d. h. ab Oktober 1939, Geschichte dazu siehe unter „Magletsch“.